Über uns

Die Ausstellung wurde von einem Team im Auftrag der Katholischen Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz und der zuständigen Fachabteilungen und Bildungswerken in den Diözesen Trier, Mainz, Speyer  und Limburg erarbeitet, sowie in Zusammenarbeit mit der Agentur wordsimages gestaltet.

Zum Team gehören:

Johannes Kohl

Mainz, freischaffender Theologe und Erwachsenenbildner

Aktuell (und auch schon länger) mein prophetischer Lieblingstext:
„Also: Was ihr wollt, dass euch die Menschen tun –
wie sie euch behandeln sollen, wie sie euch begegnen sollen –
das sollt auch ihr ihnen tun!
Das ist alles, das ist das Gesetz und
das sind die Propheten in einem einzigen Satz.“
Matthäus 7,12

Georg Falke

Koblenz, Pastoralreferent und bis zum Ruhestand 2018 in der Kath. Erwachsenenbildung im Bistum Trier tätig.

Mein aktueller prophetischer Lieblingstext:
„Denn von Zion zieht Weisung aus und das Wort des HERRN von Jerusalem.Er wird Recht schaffen zwischen vielen Völkern und mächtige Nationen zurechtweisen bis in die Ferne. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern. Sie erheben nicht mehr das Schwert, Nation gegen Nation, und sie erlernen nicht mehr den Krieg.Und ein jeder sitzt unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum und niemand schreckt ihn auf“. 
Micha 4,2-4

Dr. Kornelia Siedlaczek

Referentin für Theologische Erwachsenenbildung und interreligiösen Dialog beim Katholischen Bildungswerk in Frankfurt

Einer meiner prophetischen Lieblingstexte entstammt der Johannes-Apokalypse

1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.
2 Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.
3 Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.1
4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
5 Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr!
6 Er sagte zu mir: Sie sind geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, den werde ich unentgeltlich aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt.
Apokalypse 21, 1-6

Guido Groß ist Theologe und Leiter der Katholischen Hochschulgemeinde Koblenz.

Einer der wichtigsten prophetischen Sätze in der Bibel heißt für mich:


„Das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu zerbrechen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen, an die Hungrigen Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen.“
Jesaja 58,6.7a

Ein moderner Prophet ist für mich Oscar Romero, der 1980 ermordete Erzbischof von El Salvador. Von ihm stammt der Satz:
„Bevor wir Christen sein können, müssen wir sehr menschliche Menschen sein.“

Elisabeth Vanderheiden ist Geschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz

Eines meiner liebsten prophetischen Worte ist:

„Und Gott wird schlichten zwischen vielen Nationen und starken Völkern Recht sprechen bis in ferne Länder. Und sie werden ihre Schwerter umschmieden zu Pflugscharen und ihre Speere zu Winzermessern. Kein Volk wird mehr gegen das andere das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen.“ Micha 4, 3 Bibel in gerechter Sprache

Ein modernes prophetisches Wort stammt für mich von der kürzlich verstorbenen Ruth Bader Ginsburg: „Andersdenkende sind die Zukunft.“/„Dissents speak to a future age.“

Sonja Haub

Johannes Stein

altfried g. rempe (Lektorat)

geboren 1953 – verheiratet, Vater von drei Söhnen
Pastoralreferent im Bistum Trier – Online-Redakteur von bistum-trier.de i.R. – freie Mitarbeit bei Verkündigungs-Sendungen in SWR, SR, DLF und bei www.fürbitten.de – freier Autor und Redakteur

Mein prophetisches Lieblingswort stammt von Johannes XXIII.

In der täglichen Ausübung Unseres apostolischen Hirtenamtes geschieht es oft, daß bisweilen Stimmen solcher Personen unser Ohr betrüben, die zwar von religiösem Eifer brennen, aber nicht genügend Sinn für die rechte Beurteilung der Dinge noch ein kluges Urteil walten lassen. Sie meinen nämlich, in den heutigen Verhältnissen der menschlichen Gesellschaft nur Untergang und Unheil zu erkennen. Sie reden unablässig davon, daß unsere Zeit im Vergleich zur Vergangenheit dauernd zum Schlechteren abgeglitten sei. Sie benehmen sich so, als hätten sie nichts aus der Geschichte gelernt, die eine Lehrmeisterin des Lebens ist, und als sei in den Zeiten früherer Konzilien, was die christliche Lehre, die Sitten und die Freiheit der Kirche betrifft, alles sauber und recht zugegangen.

Wir aber sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten, die immer das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergange stünde. In der gegenwärtigen Entwicklung der menschlichen Ereignisse, durch welche, die Menschheit in eine neue Ordnung einzutreten scheint, muß man viel eher einen verborgenen Plan der göttlichen Vorsehung anerkennen. Dieser verfolgt mit dem Ablauf der Zeiten, durch die Werke der Menschen und meist über ihre Erwartungen hinaus sein eigenes Ziel, und alles, auch die entgegengesetzten menschlichen Interessen, lenkt er weise zum Heil der Kirche.

Der heilige Papst Johannes XXIII in der Rede zur Eröffnung des Zweiten Vaticanums