WOFÜR STEHE ICH EIN?

Hier können Sie das „Tischset“ herunterladen.

Hier können Sie die „Serviette“ herunterladen. Ebenfalls zum download: die Faltanleitung der Serviette!

Was heißt für Sie Gerechtigkeit?

Halten Sie für sich auf einem Blatt Papier fest, was für Sie „Gerechtigkeit“ heißt. Sprechen Sie in der Gruppe darüber.
Zum Einstieg könnten Sie den Film „Was ist Gerechtigkeit?“ anschauen. Können Sie sich auf ein gemeinsames Verständnis einigen?

Schauen Sie sich danach gemeinsam den Animationsfilm Film „Schleier des Nichtwissens“ an. Was ändert sich danach an Ihrer Definition?

Armut – Zahlen, Daten, Fakten

Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zum Leben hat, gilt auf der Basis einer EU-weiten Definition als armutsgefährdet (Diakonie Deutschland, 2020). Die Armutsgefährdungs-Rate steigt seit 2009 in allen westlichen Bundesländern und in Berlin kontinuierlich an (Statistisches Bundesamt, 2020). Laut Statistischem Bundesamt lebte 2019 in Deutschland jede/r sechste Bürger*in an der Armutsgrenze. Erste Prognosen weisen darauf hin, dass sich dies durch die COVID-19-Pandemie noch zu verschärfen scheint. Spannende Aktionsideen hat der Caritasverband in seinen Aktionsheften zu Gerechtigkeit und zu Armut zusammengestellt.

Sorgen Sie für Gerechtigkeit auf der Welt!

Jetzt sind Sie dran: Verteilen Sie die Ressourcen gerecht auf der Welt! Es liegt allein in Ihrer Hand! Spielen Sie das Weltverteilungsspiel.

Rollenspiel „Polizist*innen im Kopf“

Theoretisch ist Solidarität für viele von uns die Haltung unserer Wahl. Doch manchmal entscheiden wir uns anders und sind dann doch unsolidarisch. Warum?  Mit der Methode „Polizist*innen im Kopf“ können Situationen analysiert gespielt und werden, in denen wir unsere theoretische Solidarität in Zukunft auch praktisch zum Leben erwecken können. (Die Methode basiert auf dem „Theater der Unterdrückten” nach Augusto Boal sowie dem „Theater zum Leben” von David Diamonie.) Hier läßt sich das Arbeitblatt „Polizist*innen im Kopf“ herunterladen.

Einsatz für soziale Gerechtigkeit aus christlicher Motivation

Das Hilfswerk Misereor hat viele spannende Informationen und Aktionstipps zum Thema weltweite soziale Gerechtigkeit zusammengestellt, die Sie hier in einer kostenlosen Arbeitshilfe herunterladen können. Es wird das Thema Gerechtigkeit in den Religionen diskutiert und an den Themen Armut und Hunger ausgeführt. Die Übung „Inselszenario“ veranschaulicht die Problematik sehr gut.

Es braucht Mut!

Für etwas einzustehen, braucht Mut; niemand von uns ist immer so mutig, wie er/sie gerne wäre. Sich selbst einzugestehen, was Angst macht und Mut erfordert, ist erster wichtiger Schritt, damit sich etwas ändert. Es ist wichtig, weil es dazu beitragen kann, die Welt ein wenig besser zu machen; zu dem hilft es auch, sich selbst zu schützen. Die jamaikanisch-amerikanische Autorin Audre Lorde hat es einmal so ausgedrückt: „Nichts, was ich an mir selbst akzeptiere, kann jemals gegen mich verwendet werden.“

Einige Menschen in Bad Aibling haben sich dazu etwas Besonders ausgedacht; sie haben eine MutMachTafel im öffentlichen Raum aufgestellt. Menschen können dort eintragen, welche Ängste sie gerne überwinden würden oder wo sie gerne mutiger wären. Wäre das auch eine denkbare Aktion für Ihre Gemeinde, für Ihren Ort? Zur Muttutut-Wand geht es hier lang.

Autorin: Elisabeth Vanderheiden